Wie jetzt...?

... in diesem Blog steht der ganze Unsinn, der einer bunten Kuh so einfällt, während sie auf ihrer Weide steht. Hier

gibt es "unspielbare" Szenen aus dem Kaschperltheater, farbenfrohe Streitgespräche zwischen mir und 19 (!) Alter Egos,

jede Menge Kaffeepausen und anderen Quatsch. Kreuz und quer durcheinander und ohne künstlerischen Anspruch.

19.07.17

Am Futtertrog (1)


das legendäre Kochbuch von 1804
Wo es gerade so heiß ist, steht sogar mir der Sinn eher nach frischer, kühler Rohkost und darum gibt es jetzt fast jeden Abend Salat, so bunt wie die Kuh persönlich.

Erst gestern habe ich ein Dressing gemacht, das ich am liebsten ausgetrunken hätte, als die Vitamine aufgegessen waren… so lecker war das!

... ich lern's irgendwann tatsächlich noch, mein Essen appetitlich zu fotografieren!


Man nehme:

einen Schwung Joghurt 1,5%

einen Schuss Zitronensaft

einen Schuss Essig

Salz und (groben) Pfeffer nach Belieben

etwas Paprikapulver (scharf)

… und jetzt kommt’s:

einen Schwung Dillspitzen (!)

etwas Knoblauch (!!)

Das wird alles schön cremig zusammengerührt und ein bißchen stehengelassen. Wer mag, schnippelt schon jetzt ein paar dünne Zwiebelringe rein und lässt sie eine Weile durchziehen.

Die eigentlichen, offiziellen Salatzutaten kommen erst danach in die Schüssel:

Gurke

Tomate

Paprika

Oliven (nach Bedarf)

Pak Choi („standfester“ im Salat als seine europäischen Verwandten)

evtl. noch kaltes, gebratenes Hähnchenfilet, Kochschinken oder Thunfisch

Der Clou:

Die Joghurt-Dill-Knoblauch-Zitronensaft-Kombination verleiht sogar dem popeligsten Grünzeug einen Hauch von griechischem Zaziki-Urlaubsgeschmack.

... Mahlzeit!

17.07.17

Weil's wahr ist...


Das Lied der dicken Dame...

... verfolge ich schon, seitdem sie seinerzeit ihren ersten Abnehm-Blog ("Candybeach") gestartet hat. Nach wie vor habe ich sie hier rechts am Bildrand auf der Liste der Blogs, die ich gern besuche.

Neulich war Nicola Hinz als Fettaktivistin im Fernsehen und hat dabei ein paar Dinge gesagt, die ich sehr mutig finde und über die ich immer noch nachdenke.

Der Kernsatz von Nicolas Aussage im Interview ist: Mein Leben beginnt jetzt, nicht nach der nächsten Diät und das ist so dermaßen wahr, daß ich es gern in Stein meißeln möchte.










15.07.17

Wochenendeinkauf...

Guten Morgen, allerseits.


Frau Kuh und der Kaiser der Feinkost
(Avatar-Aktion von 2014 zur Hochzeit einer Freundin)
Ich hab den Einkauf noch vor mir, aber ich schleif am Wochenende gern meinen Gatten mit - der entscheidet nämlich dann vor Ort, was er essen möchte. (Und ich hab es satt, daß ich einen schönen Schweinsbraten für Sonntag mitbringe und er bei dessen Anblick verkündet: "Rouladen könntst mal wieder machn!")

Außerdem schadet es nicht, wenn er selbst sieht, was die Dinge kosten ("Wo isn des Geld scho wieder hin?" - "Trüffelleberwurst, Liebling...") und wenn er außerdem etwas für seine Fitness tut, indem er mir beim Schleppen hilft.


A propos...

(Frau Kuh notiert "Wassermelone, groß" auf dem länger werdenden Einkaufszettel)

14.06.17

Netzwerk im Keller



Eigentlich wollte ich die Bettwäsche jetzt raushängen, aber die Luft ist so zäh, daß mir das Zeug da vermutlich gar nicht trocken wird. Also bleibt mir nur der Heizungskeller.


Und da unten wohnen die Spinnen. Uaaah!


Avatarama
KuhKeshi-Kollektion
Halloween 2014
Einige von den Biestern sind so groß, daß ich die nassen Laken getrost an ihren Netzen aufhängen kann.
Netzwerk für Furchtlose.

10.06.17

Kalbshirn muß man mögen

Erstgeborener, in genervt-vorwurfsvollem Tonfall: "Mamma, echt jetz! Die andern sind allein in Neuseeland und Weißgottwo unterwegs, da werd ich ja wohl von München nach Wien kommen!"

Sprach's - und stieg in die falsche S-Bahn ein... 

07.06.17

Mag ja sein, daß das eklige Wetter da draußen gerade die "Schafskälte" ist -
mir ist trotzdem saukalt!

24.05.17

D'Oma Rosa hod gmoant...


Oma Rosa
... sie woaß, wias geht, wemma a Land regiert, a Gschäft führn, Kinda aufziang oda an Kuacha macha mecht, weil des san drei ganz einfache Regln, sogts:

§ 1: Des hamma imma scho so gmacht.
§ 2: Des geht ned? - Des hamma ja no nia ned ghabt!
§ 3: Na machmas hoid a so, wia mas imma scho gmacht ham.


Da sind so viele Wörter und Bilder im Netz...


... das ist mir gerade wieder aufgefallen, als ich meine frühmorgendliche Bloggerrunde gedreht habe. (Nein, nicht „Jogger“ – ich bevorzuge bei meinem ersten Kaffee eine eher sitzende Tätigkeit.)

Es gibt Blogs, die bestechen durch gut geschriebene, witzige Texte und da nehme ich dann auch die Fotos in Kauf, die z.B. zwei Fläschchen Nagellack, ein Halstuch oder eine Handtasche aus sieben verschiedenen Blickwinkeln zeigen.

Es gibt Blogs, bei denen die Texte weniger gut sind, die aber schön bebildert sind. Kann ich flott drüberscrollen.

Und dann gibt es Blogs, die von allem zu viel haben: zu viel Text, zu viel Werbung, zu viel Geschwurbel und viel zu viele (fast identische) Fotos. Das finde ich auf Dauer sehr anstrengend.

Als höflicher Besucher möchte ich die Gedankengänge eines Bloggers gern „der Vollständigkeit halber“ ganz lesen, aber da ich bei meiner Runde mehrere Blogs besuche, wird es mir irgendwann schlicht zu viel.

Zu viel Text, um zu erläutern, wann und wo und warum man sich genau diese eine Hose gekauft hat, welche dann noch in zu vielen (gefühlt siebenundzwanzig) großformatigen Bildern vorgeführt wird. Zu viele Wörter für eine einzige Klamotte.

Das soll ich dann als wohlerzogener Gast entsprechend lobend kommentieren und bei Gelegenheit nachsehen, ob auf meinen Kommentar eine Antwort gekommen ist, die wiederum kommentiert werden müsste. Auch hier: zu viel.

Ich denke, ich werde in Zukunft morgens nicht mehr in die virtuellen Wohnzimmer der Blog-Gastgeber gehen, sondern mich auf eine Partie Mahjongg beschränken. Ohne viele Worte.



Und damit hier auch mal wieder ein Bild dabei ist:
mein KuhSinchen des Tages vom 24.05.
Tag der Weinbergschnecke (hicks) Prosit!